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Stadtbezirksrat macht sich stark für Verbindungsstraße zwischen Roselies-Kaserne und Roselies-Süd

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Die Verwaltung muss unsere Sicht der Dinge unbedingt wissen. Die Entscheidungsträger jedoch sind die Abgeordneten im Ausschuss bzw. Rat der Stadt. Ich schlage vor, nicht nur die Verwaltung in Kenntnis zu setzen sondern auch die Fraktionen im Rat.
Der Rat stimmt normalerweise so ab, wie der Ausschuss mit seinem Votum vorher vorgeschlagen hat.

Noch Argumente:

Wenn ein Autofahrer aus dem Baugebiet Roselies-Süd mit seiner verkehrsberuhigten Zone (Spielstraße) kommt, dann gibt er beim Übergang zum Mischgebiet mit Tempo 30 ersteinmal gas. Das bringt mehr Lärm mit sich.

Der Möncheweg existiert bereits als größere Straße. Man macht nun aus 1 befahrenen Straße, 2 befahrene Straßen. Und das auch noch durch ein Wohngebiet. Der Möncheweg ist als Allee mit seinen Bäumen als Schallschutz sehr geeignet etwas mehr Kapazität aufzunehmen. Zumal der Mehrverkehr wirklich nicht der Rede wert ist.

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Moin,

@Lars:
Vorschlag 1 find ich gut. Ein Brief mit vielen Unterschriften ist aus meiner Sicht wirkungsvoller als viele einzelne Briefe.

Jens

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Admin


Admin
Vorschlag zum Vorgehen:

1. Wir schicken jedem (bald ja neu gewählten) Mitglied des Stadtbezirksrats einen Brief mit unseren Argumenten und unseren gesammelten Unterschriften. Vielleicht öffnet dieser Brief ja einigen Mitgliedern des Berzirksrats die Augen. Zumindest aber zeigt so ein Brief: Wir sind da! Und bereit uns zu engagieren!
Wir sammeln hier noch bis zum Wochenende Vorschläge und dann fasse ich mal alles in einen Brief zusammen. Den stelle ich dann hier rein, Ihr könnt Korrekturen vornehmen, wenn gewünscht. Dann lege ich den Brief bei uns auf der Veranda für zwei Wochen aus zwecks Unterschriftensammlung. Dann geht der Brief weg.

2. Jeder von uns schickt der Verwaltung einen Brief. Die genaue Adresse müssen wir noch rausfinden. In den Briefen schreibt jeder seine Sicht der Dinge (Anregungen gibt's ja schon einige im Forum). So merkt die Verwaltung unmissverständlich, dass so eine Straße mit uns nicht zu machen ist!

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Hallo,

auch wir stimmen Lars vollkommen zu und können die geplante Rennstraße nicht akzeptieren.

Gruß

Ayla+Claas+Iven

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Hallo,

Danke für die Info. Leider habe ich wohl den Termin verschwitzt sonst wären wir gekommen.
Lars deine Einwände sind so korrekt und ich kann nix hinzufügen.

Ich hoffe das es doch noch Sinnvoll sein wird da dran zu bleiben.

Ich werde den anderen Bowohnern der Roseliesstrasse berichten und dann werden noch mehr gegen diese Strasse sein.

Evil or Very Mad Crying or Very sad Evil or Very Mad Crying or Very sad

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Ich war kurz im Rathaus und habe mir einen Teil der Ausschuss-Sitzung zu dem Thema angeschaut. Erneut konnte man als Zuschauer nicht zu Wort kommen. Das Baugebiet wird nun auf jeden Fall kommen und es sind noch Änderungen, wie z.B. die Durchfahrt durch den Grünstreifen möglich.
Ich war von Herrn Kühn (SPD), der gestern auch auf der Bezirksratssitzung war, echt enttäuscht. Er hat aus der Sitzung berichtet und kein Wort von unseren Einwänden gebracht! Er hat im Gegenteil die Argumente für eine Durchfahrt herausgestellt. Nun mag das vielleicht nicht seine persönliche Meinung sein, jedoch sieht es jetzt so aus, als wäre der gesamte Bezirk für eine Durchfahrt. Unsere Meinung (als betroffene Bürger) zu der Sache bleibt aufgrund von Parteiengehabe außen vor. So sehe ich das! Wir hatten doch gestern noch persönliche Gespräche mit ihm geführt. Wenigstens eine Andeutung von anderen Ansichten wäre angebracht gewesen. Man will hier wohl verschiedenen Leuten nicht auf die Füße treten...

Der Vertreter der BIBS wurde trotz Wortmeldung nicht mehr gehört und es ging weiter mit der Tagesordnung...

Ich befürchte jetzt folgendes:

Der Verwaltung war es wichtig, dass das Baugebiet kommt. Dem wurde jetzt zugestimmt. Die werden ihren Parteikollegen, denen es unglaublich wichtig ist, eine Durchfahrt zu bekommen, einfach dann ihre "blöde Straße" geben und gut ist.

Die Bezirksrats-Vertreter der Lindenbergsiedlung (also auch unsere Vertreter) vertreten hier nur die Interessen des alten Teils der Siedlung! Mad

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Ich war auch gestern bei der Sitzung des Bezirksrates. Ein weiteres Problem wird sein, dass im Roselies Quartier und auch im Roselies Viertel eine 30er Zone existiert. Im geplanten Baugebiet Roselies Süd sind es Spielstraßen! Das heißt, der genervte Autofahrer kommt aus einer langen Durststrecke mit Tempo 4 in unser schönes Baugebiet mit Tempo 30. Alleine das Anfahren bringt ungeahnte Lärmemmissionen der PKW mit sich.

Die Tatsache, dass keine Vertreter unseres Baugebietes im Bezirksrat sitzen (wie auch), macht mir Bauchschmerzen. Die Vertreterin der CDU aus der Lindenbergsiedlung hat die ganze Sache angestoßen. Natürlich muss man auch die Belange der Lindenbergler verstehen, jedoch ist der Möncheweg ohnehin für viele Autos ausgelegt und würde das Mehraufkommen sogut wie nicht verspüren. Außerdem gibt es gar nicht so viele Anwohner direkt am Möncheweg, soweit mir bekannt ist. Die Kirche und die Autowerkstatt nehmen schon die halbe Strecke ein...

Ich habe kurzerhand mal im Rathaus in der Fraktion der Bürgerinitiativen (BIBS) angerufen. Die haben auch einen Vertreter im Planungs- und Umweltausschuss. Ich habe die Sache erläutert und ich gehe davon aus, dass heute um 15Uhr unsere Belange zur Sprache kommen werden. Das Beste für uns wäre eine heutige Entscheidung im Ausschuss zu der bestehenden Fassung der Verwaltung. Jedoch gehe ich davon aus, dass der Empfehlung des Bezirksrates zur Vertagung der Angelegenheit stattgegeben wird.
Das heißt für uns, Einfluß nehmen und dran bleiben.

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Auf der Bezirksratssitzung am 30.08. wurden der Flächennutzungsplan und der B-Plan für das Gebiet Roselies-Süd von der Fachabteilung dem Stadtbezirksrat vorgestellt.

Angebunden werden soll das neue Gebiet über einen Kreisel auf Höhe der Dedekindstraße (bereits bekannt). Eine zweite Anbindung als Feuerwehrzufahrt ist Vorschrift (und unbestritten auch sinnvoll). Diese Feuerwehrzufahrt soll vom Wendehammer der Roseliesstraße geschehen.

Vertreter aller Parteien waren sich gestern einig, dass diese zweite Anbindung als vollwertige Straße ausgestaltet werden soll. Die Argumente waren:

- Nur durch eine verbindende Straße kann das Zusammenwachsen der Baugebiete sichergestellt werden.
- Der Möncheweg soll nicht mit zusätzlichem Verkehr belastet werden (u.a. begrenztes Fassungsvermögen des Mönchewegs, Lärmbelästigung für die Anwohner). Fahrten der Roselies-Südler zum Supermarkt, Bäcker, Arzt, etc. sollen über unser Gebiet abgewickelt werden.
- Es sei eine Verschwendung von Ressourcen, wenn die Anwohner aus Roselies-Süd den Umweg über den Möncheweg fahren müssen auf dem Weg zum Supermarkt oder in die nördliche Nachbarschaft.

Habe ich ein Argument vergessen?

Ich meine:
- Zum Thema Ressourcenverschwendung: Jede Autofahrt aus Roselies-Süd zum Supermarkt erscheint unter Umweltgesichtspunkten problematisch (kalter Motor - erhöhtes Emissionsniveau). Da macht es keinen großen Unterschied, ob man im schlimmsten Fall einen 200 Meter großen Umweg fährt.
- Eine verbindende Straße stellt keineswegs das Zusammenwachsen von Baugebieten sicher. Ich lerne die Nachbarn nicht kennen, weil ich mit dem Auto auf dem Weg zum Supermarkt vor deren Haus vorbeifahre. Ein Zusammenwachsen findet statt in Vereinen, den Schulen, den Kindergärten, auf den Spielplätzen und den Grünanlagen. Abgesehen davon verbindet diese Straße genaugenommen durch einen Teil unseres Baugebiets mit Roselies-Süd.
- Grundsätzlich muss man die Frage stellen, ob Autoverkehr eher durch Wohngebiete mit Familien und kleinen Kindern fließen soll oder über Verkehrsadern wie den Möncheweg.
- Unser einziger Feierplatz und damit ein Platz mit sozialer, verbindender Funktion - der Wendehammer - würde wegfallen.
- Der Mehrwert einer Straße an angesprochener Stelle erschließt sich mir kaum. Das Verkehraufkommen aus Roselies-Süd wird aufgrund der relativ wenigen Grundstücke eher gering sein. Der Möncheweg verspürt den Unterschied kaum. Das sind auch die Aussagen der Fachabteilung der Stadt.
- Wir schaffen mit einer Verbindungsstraße (gerade zur Rushhour und Schulwegzeit) einen Schleichweg für Autofahrer aus Mascherode und der Südstadt. Über diese Straße und die Roseliesstraße kann man sicher ein paar Minuten gewinnen, wenn die Schlange am Möncheweg nur lang genug ist. Ob sich gerade die Autofahrer, die sich einen Zeitgewinn von dem Schleichweg versprechen, gewillt sind, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten, sei dahingestellt.
- Sollten wir hingegen die Roseliesstraße für gerade diesen "Ausweich-Verkehr" unattraktiv machen durch Verkehrsberuhigung, wird genau diese Strecke mit Sicherheit nicht mehr von den Roselies-Südlern zum Supermarkt benutzt. Entweder diese Strecke ist konkurrenzfähig zum Möncheweg (dann mit Verkehrsaufkommen von Roselies-Süd und Mascherodern und Südstädtlern), oder eben nicht (dann ist sie überflüssig wie ein Kropf).

Ich denke, wir sollten sowohl dem Stadtbezirksrat wie auch der Verwaltung (und dem Bürgermeister?) einen Brief mit einer Stellungnahme unsererseits zuschicken, und das zeitnach (bis 12.09.).

Bitte ergänzt oder korrigiert meine Darstellungen. Bitte tragt Euch mit Namen und Adresse hier ein, wenn Ihr für eine Feuerwehrzufahrt seid, eine vollwertige Verbindungsstraße zwischen Roselies-Süd und dem Möncheweg aber nicht gutheißt.

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