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Stadtbezirksrat macht sich stark für Verbindungsstraße zwischen Roselies-Kaserne und Roselies-Süd

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Kann es sein, dass der Artikel schon in der Zeitung war?
Steffi´s vater hat gestern sowas erzählt.

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So, ich hatte in der letzten Zeit doch erstaunlich wenig Zeit. Daher erst jetzt, die Rückmeldung, dass die Unterschriftenliste bei allen vier Fraktionen unseres Bezirksrats abgegeben wurde. Rund 50 Bewohner haben unterschrieben. Danke!

In Kürze wird ein kleiner Zeitungsartikel in der BZ erscheinen, der dieses Thema und unsere Unterschriftenaktion aufgreift.

Die Fraktionen wurden aufgefordert, bis zum 31.10. schriftlich zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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na ist eigentlich die nächste Sitzung und haben wir schon einen Beschluss oder Antrag eingereicht? Wir sollten da zahlreich und lautstark auftreten.

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OK, dann kommentiere ich das mal...

Angelika Fietzke-Hollbach:

...
Wir möchten keinen Durchgangsverkehr auf die Roseliesstraße legen, das währe wie sie schon richtig bemerkten nicht logisch. Aber wir möchten auch den alten Lindenbergern auf der anderen Seite des Möncheweg gerne den Quartierverkehr ersparen. Wir möchten für alle Bürger soviel Lärmschutz und Verkehrsberuhigung wie möglich. Aber für die Neuen genauso wie für die Altlindenberger. Es gibt am Möncheweg Kinder die genauso schützenswert sind, wie die Kinder die jetzt an der Roseliesstraße einziehen.
...

Der Durchgangsverkehr wird durch die Nutzung der Straße als Schleichweg zwangsläufig auf die Roseliesstraße gelegt. Der Quartierverkehr auf dem Möncheweg wird in erster Linie durch Fahrten zur Arbeit und durch das Fahren der Kinder zu irgendwelchen Veranstaltungen, wie Musikunterricht, Sport, ... passieren, nicht durch die Fahrten zum Supermarkt der problemlos zu Fuß zu erreichen ist. Das wissen die Mitglieder des Bezirksrates auch, sie brauchen nur irgendeine Begründung für die Notwendigkeit der Straße.
Aktuell wird der Schleichweg vermutlich bei Frau Fietzke-Hollbach an der Haustür vorbeiführen (über Dedekindstr. - Bunsenstr.). Wenn Sie den Verkehr durch das neue Wohngebiet umleiten kann, dann hat sich für sich persönlich viel gewonnen.
Vielleicht soll auch den Anwohnern im südlichen Bereich der Lindenbergsiedlung eine möglichst kurze Zufahrt zum Supermarkt (über die Dedekindstr. und Roselies-Süd) geschaffen werden. Das wäre dann gleich der zweite Vorteil für die Alt-Lindenberger.

Ich glaube nicht, dass wir bei denen, die aktuell für den Schleichweg sind, mit Argumenten irgendetwas erreichen, weil sie persönliche Interessen vertreten. Wir sollten uns an die halten, die im Bezirksrat gegen eine solche Straße sind und an die, die am Ende die Entscheidung für oder gegen eine solche Straße treffen.

Interessant ist in dem Zusammenhang auch der Beitrag zur Wahl für den Bezirksrat aus der BZ vom 2.September:

Frank Täubert (CDU) setzt sich für Verbesserung der Schulwegsicherheit ein.
Tobias Jäcker (FDP) sagt, dass Neubürger vor Änderung von Bebauungsplänen zu schützen sind.

Man sollte die Leute auf ihre Aussagen festnageln! Eine Durchgangsstraße und verbesserte Schulwegsicherheit passen nicht zusammen.

Angelika Fietzke-Hollbach:

...
Einem Wendehammer Grillfest würde auch bei einer Quartiervernetzung nicht entgegen stehen. Dann kann z.B.die Straße für das Straßenfest gesperrt werden. Allerdings entstehen rund um die Quartiere schön geplante Grünflächen mit schönen Spielbereichen, die sich für solche Treffen ebenfalls oder noch besser geeignet sind und Kinder zum ungefährdeten Spielen und Entdecken einladen.
...

Ich glaube, es wurde schon gesagt, dass es keine gute Idee ist, den Wendehammer als Partylocation anzupreisen. Das geht nach hinten los. Dafür wird sich weder im Bezirksrat noch im Stadtrat jemand stark machen. Wir sollten lieber die Argumente des Bezirksrats für eine solche Straße in Frage stellen und die sind mehr als fraglich!

Gute Argumente gegen die Straße sind:


  • Schleichweg für Staus auf dem Möncheweg
  • Gefährdung von Kindern, die in einem Wohngebiet, insbesondere in der Spielstraße in Roselies-Süd, nicht mit einem erhöhten Verkersaufkommen rechnen
  • zusätzliche Gefährdung von Kindern auf dem Schulweg (hier wird es mit Sicherheit keine Ampel geben)


Ich denke die Gefährdung von Kindern zieht als Argument immer besser, als der Bedarf eines Wendehammers als Grillplatz!

Tom

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30 Antwort von Angelika Fietzke-Hollbach (CDU) am So Sep 11, 2011 12:40 pm

Ihr Schreiben vom 03.09.2011 an Herrn Täubert.

Sehr geehrte Frau Bremora,

zuerst freuen wir uns Sie und Ihre Familie bald als neue Nachbarn in der Roseliesstraße begrüßen zu können.

Es ist erfreulich zu hören, das sich eine gute Nachbarschaft entwickelt und sogar ein Roseliesfest in Planung ist.

Bezugnehmend auf Ihr o.a. Schreibnen möchte ich als Fraktionsvorsitzende im Bezirksrat 213 einiges richtig stellen.

Der komplette Bezirksrat hat, weil wir mit der Vorstellung des neuen Baugebietes nicht zufrieden waren Beratungsbedarf

angemeldet um eine nachgebesserte Neuvorlage im Bezirksrat zu erreichen.



Ihre Aussage, das Ihnen der schöne Treffpunkt genommen und vom Bezirksrat vernichtet werden soll, kann ich nicht

nachvollziehen. Auch die Aussage, das die Roseliesstraße als Entlastungsstraße für den Möncheweg von uns geplant wird

ist völlig falsch und von den Teilnehmern der Bezirksratssitzung wohl falsch verstanden und wiedergegeben worden, obwohl

wir das was wir (der gesamte Bezirksrat ) erreichen wollten sehr genau erklärt und ausgeführt haben.

Das was wir erreichen wollen ist, das u.a. ein Fahrzeug aus den Neubaugebiet, das ein Ziel innerhalb des Neubaubereiches

erreichen möchte es ohne den Möncheweg zu belasten tun kann. Wir möchten keinen Durchgangsverkehr auf die Roseliesstraße

legen, das währe wie sie schon richtig bemerkten nicht logisch. Aber wir möchten auch den alten Lindenbergern auf der anderen Seite

des Möncheweg gerne den Quartierverkehr ersparen. Wir möchten für alle Bürger soviel Lärmschutz und Verkehrsberuhigung wie

möglich. Aber für die Neuen genauso wie für die Altlindenberger. Es gibt am Möncheweg Kinder die genauso schützenswert sind,

wie die Kinder die jetzt an der Roseliesstraße einziehen.

Einem Wendehammer Grillfest würde auch bei einer Quartiervernetzung nicht entgegen stehen. Dann kann z.B.die Straße für das

Straßenfest gesperrt werden. Allerdings entstehen rund um die Quartiere schön geplante Grünflächen mit schönen Spielbereichen,

die sich für solche Treffen ebenfalls oder noch besser geeignet sind und Kinder zum ungefährdeten Spielen und Entdecken einladen.



Sie wissen aber schon, das der Bereich der Roseliesstraße kein reines Wohngebiet sondern ein Mischgebiet Gewerbe/Wohnen ist und was das bedeutet?

Was den Schulweg betrifft haben wir (ebenfalls der gesamte Bezirksrat) durch unser ständiges Bemühen den Möncheweg

zu beruhigen erreicht, das wir nun endlich einen Kreisel an der Dedekindstraße bekommen. Es sollte aber unbedingt, wie von der

Bürgergemeinschaft Lindenberg/Elmaussicht gefordert ein Fuß / Radweg an der Quartierseite gebaut werden. Wir haben schon

angefragt und warten z.Z. die Empfehlung der Schulwegkommission für die Schule Lindenbergsiedlung ab um dann sinnvolle

unterstützende Maßnahmen über den Bezirksrat zu beantragen.

Ich hoffe meine Ausführungen konnten helfen und ich verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Angelika Fietzke-Hollbach
________________________________________________________________________________

Tel. 0531/691188 privat Tel. 0531 280888-0 Fax 280888-1 Büro e-mail: a.hollbach@t-online.de

...ich lasse das mal unkommentiert so stehen...

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31 Antwort von Frank Täubert (CDU) am So Sep 11, 2011 12:37 pm

Am 09.09.2011 20:45, schrieb frank täubert:

Hallo Frau Bremora,

in der letzten Bezirksratssitzung, deren Verlauf Ihnen sicherlich bekannt ist, habe ich nach längerer Debatte erklärt, dass ich einer weiteren Bebauung aus verschiedenen Erwägungen derzeit nicht zustimmen kann, d.h. ich habe mich gegen Roselies-Süd zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen.

Nach meinem Statement haben sich alle anderen Bezirksratsvertreter/innen dem Antrag auf Beratungsbedarf angeschlossen. Beratungsbedarf bedeutet in diesem Fall, dass sich der Bezirksrat noch einmal mit dem Thema beschäftigt.

Leider ist offensichtlich ein Übermittlungsfehler passiert und der Planungs- und
Umweltausschuss hat am nächsten Tag über Roselies-Süd positiv entschieden.
Obwohl ein Ratsherr im Planungs- und Umweltausschuss mitgestimmt hat, der am
Abend vorher in beratender Funktion auch bei der Bezirksratssitzung anwesend
war.

Für mich besteht aus verschiedenen Gründen weiterhin Beratungsbedarf. Weitere
Vorlagen wird es aber von der Verwaltung erst nach der Kommunalwahl geben.


Mit freundlichen Grüßen
Frank Täubert

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vielen Dank für euer Engagement.
Wenn wir was helfen können, sagt einfach bescheid sind gern bereit.

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Hab's nicht gelesen oder einfach übersehen: ein Fußweg von Rautheim zur Lindenbergsiedlung sollte aus meiner Sicht nicht nochmal unterbrochen werden. Als Schulweg für die Kinder wäre es auch von Vorteil, wenn es nur eine wirklich kritische Straßenquerung geben würde.
Die angedachte Verbindungsstraße würde diesen Grünstreifen ja erneut unterbrechen.

Norm

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Es ist nun wichtig, dass unser Schreiben (oder besser mehrere Schreiben) im Auslegungsverfahren (Aushang im Schaukasten - Öffentliche Bekanntmachungen) berücksichtigt wird. Wenn in diesem Verfahren sich die Bürger in Form von schriftlichen Fragen/Meinungen einbringen, dann muss dass auch formal in der Dokumentation berücksichtigt werden und normalerweise auch beantwortet werden.

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35 NEUIGKEITEN Verbindung RA25 - RA27 am Mi Sep 07, 2011 2:26 pm

Hallo, unsere liebe Claudia, die ja bei der Stadt arbeitet, hat dieses in roselies.withwit.de
gepostet und eine Datei angehängt, die ich hier irgendwie nicht hinterlegen kann. So wie es aussieht, müssen wir trotzdem wachsam bleiben und auch zukünftige Änderungen verhindern.
Akute Gefahr sehe ich jetzt eigentlich nicht mehr. Trotzdem: Unserem zukünftigen BR müssen mal ordentlich die Leviten gelesen werden, den alten CDU-Säcken.

NEUIGKEITEN Verbindung RA25 - RA27 von Klaudia&Ulf » Mi 7. Sep 2011, 09:56

Hallo Ihr,
wie ich soeben von kompetenter Stelle im Rathaus erfahren habe, hat der Verwaltungsausschuss gestern getagt und sich weiter gegen eine Verbindungsstraße zw. RA25 und RA27 ausgesprochen! Dies ist lt. Aussage morgen, 8.9., in der BZ unter Öffentliche Bekanntmachungen nachzulesen und wird ab 16.9. im Eingangsbereich der Beratungsstelle Planen-Bauen-Umwelt, Langer Hof 6-8 für einen Monat öffentlich aushängen, damit sich der geneigte Bürger äußern kann. Der BR mit Herrn Rühmann an der Spitze haben wohl einen ziemlichen Alleingang gestartet und besonders den auch anwesenden Bezirksplaner der Stadt verblüfft. Hintergund ist einfach der, einen Schleichweg zur Rautheimer Straße zu schaffen, nichts weiter. Anders würde sich das ganze verhalten, wenn RA 27 größer ausgelegt sein würde, soll heißen, mehr Bauplätze. Dann ist laut irgendeiner Verordnung eine zweite Zufahrt vorgeschrieben. Da die Politik aber „weiter Kapriolen schlagen kann“ – O-Ton, ist es trotzdem in Ordnung und notwendig - wie ja vor allem durch Katrin und Lars schriftlich und ausführlich schon geschehen -, dass die (zukünftigen) Anwohner beim BR herausstreichen, dass diese Straße absolut nicht gewünscht wird und unnötig ist.

Hänge euch zur Info eine ältere Niederschrift mit dran, letzter Absatz, und so soll es auch bleiben. (MIV heißt übrigens Motorisierter Individualverkehr, musste ich auch erst erfragen) Ein Hoch auf unsere Abkürzungen. Wink

Fröhliche Grüße, Klaudia

Postet jemand den Text bitte auch im anderen Forum.
--
Auszug aus dem Anhang:
Frage 4: Die Erschließung sollte vom Möncheweg aus erfolgen, um Störungen durch den
Verkehrslärm im Wohnbaugebiet so gering wie möglich zu halten.
Antwort: Der Bebauungsplan „Roselies-Süd“, RA 27 in Verbindung mit der angefertigten
Straßenausbauplanung sieht die Fahrerschließung vom Möncheweg auf Höhe der
Dedekindstraße vor. Die beiden Baugebiete werden für den MIV nicht miteinander verbunden
und sind nur für den Fuß- und Radwegeverkehr miteinander direkt verbunden.
gez.
Crone/ Schmidbauer

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Hallo zusammen,

schön, dass es schon so viele Mitstreiter im Forum gibt. Hoffentlich werden es noch mehr. Ich werbe auch fleißig für Unterschriften. Das Schreiben von Lars finde ich dafür sehr gut geeignet. Bitte macht mit. Ohne Druck ist von dem derzeigten Bezirksrat kaum etwas zu erwarten. Sie vertreten eindeutig die Meinung der "Altbürger". Die Reaktionen der etablierten Parteien (vor allem CDU und SPD-Franktionen) auf unsere Wortmeldungen war ernüchternd. Auf meine Frage, wer uns unterstützen würde, gab es nur Schweigen. Aber es gibt ja Wahlen... . Die klare Antwort von Herrn Weitner-von Pein zeigt jedoch, dass Mitstreiter zu gewinnen sind.

In der Bezirksratssitzung wurde übrigens von der Verwaltung (Herrn Schmidbauer) der Planungsstand vorgestellt und erläutert.

Wenn man mal davon absieht, dass es ein starkes Stück ist, dort ein Baugebiet zu planen und gleichzeitig mit einem freien Blick auf die Landschaft in der Roselies-Kaserne zu werben (http://www.braunschweig.de/leben/stadtplanung_bauen/wohnbaugebiete/bauland/roselies.html), hat die Verwaltung einen akzeptablen Vorschlag gemacht. Insbesondere möchte die Verwaltung aus grundsätzlicher Sicht keine Verbindung des Baugebietes Roselies-Süd (allgemeines Wohngebiet) mit dem Mischgebiet der Roselies-Kaserne. Dieses sollten wir nutzen.

Ich habe daher gleich am 31.08.11 Herrn Schmidbauer, der bei der Anwohnerfragestunde nicht mehr zugegen war, über die zahlreichen Wortmeldungen der Anwohner informiert und ihn in seiner Meinung bestärkt:

31.08.11
Guten Morgen Herr Schmidbauer,

ich war mit mehreren Nachbarn aus dem Baugebiet Roselies Kaserne bei der
Bezirksratssitzung und habe Ihre Ausführungen sehr interessiert
verfolgt. Zunächst einmal vielen Dank für Ihre Darlegungen.

Ein länger diskutierter Punkt war die Verbindung zwischen dem Baugebiet
Roselies und Roselies Süd. Leider war im Bezirksrat kein Bewohner aus
dem Baugebiet Roselies-Kaserne zugegen, so dass einige Anmerkungen nicht
das vollständige Bild abgaben.
In der anschließenden Anwohnerfragestunde haben sich alle Anwohner des
Baugebietes durch mehrere Wortmeldungen ganz deutlich gegen eine
Kfz-Verbindung zwischen den Baugebieten ausgesprochen:

* Eine Verbindung würde unweigerlich zu Verkehrsverschiebungen durch
die Nutzung von Schleichwegen kommen.

* Statt einer Förderung des Autoverkehrs für Kurzstrecken (zur Kita,
zum geplanten Nahversorgungsmarkt usw.) ist eine Entschleunigung
gewünscht. Ein Zusammenwachsen der Gebiete und der dort lebenden
Menschen ist durch die in dem Bebauungsplan vorhandenen Fußgänger-
und Radwegeverbindungen besser zu erreichen.

* Der Wendehammer stellt derzeit eine Sackgasse dar, in dem sich
Kinder gut geschützt bewegen können. Eine Öffnung würde die Kinder
im gesamten Bereich gefährden. Die Gefährdung würde zudem noch
zunehmen, wenn der Autofahrer aus dem verkehrsberuhigtem Gebiet
RA27 im nicht verkehrsberuhigtem Gebiet RA25 ihre
Fahrgeschwindigkeit deutlich erhöhen können. Zudem wäre über
längere Zeit Baustellenverkehr zu erwarten.

* Eine durchgehende Verbindung würde den Grünstreifen entwerten und
das Wohngebiet in einen Ost- und Westteil trennen.

* Durch den Kreisel am Möncheweg erfolgt eine
Geschwindigkeitsreduzierung und damit eine Lärmminderung, von der
alle profitieren. Dies erscheint daher als gute Lösung. Lärm
sollte nicht in das Wohngebiet hinein getragen werden.

Die Verbindung als nicht asphaltierter Fuß- und Radweg bzw.
Feuerwehrzufahrt sehen wir als optimal an. Insofern möchten wir - die
Anwohner - Sie in Ihrer gut durchdachten Planung bestärken und bitten
die grüne Verbindung zu belassen.

Mit freundlichen Grüßen


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Hier die eMail-Korrespondenz zwischen dem Grünen Weitner-von Pein und Katrin. Ich erbitte dazu eure Meinung. Aus unserer Sicht wird es immer widersprüchlicher. Ich hatte noch ein Telefonat mit Herrn Prause (Schriftführer?), der meinte, der Antrag wäre von 'Allen' gekommen und dann hätten sie ihn wegen Unklarheiten 'durchlaufen' lassen - was immer das heißen mag.

Gab es in der Bezirksratssitzung am 30.8 eigentlich einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil?

Irgendwie ist es auf jedem Fall zu Verständnisproblemen gekommen.
Wurde dem Antrag nun stattgegeben?
Wer hat den Antrag wirklich auf wessen Veranlassung gestellt?
Unser Anwalt hat auch ein Interesse des Nahversorgers nicht ausgeschlossen.

Sehr geehrter Herr Weitner-von Pein,

ich bedanke mich für die super schnelle Antwort. Da sieht man, dass Sie wirklich engagiert sind.

Der Inhalt Ihrer Mail freut mich sehr. Es wäre doch auch wirklich verwunderlich gewesen, wenn ausgerechnet eine umweltfreundliche Partei für eine solch ökologisch unsinnige Strasse gewesen wäre.

Ich werde Ihre Unterstützung bei unseren Nachbarn bekanntmachen. Sicher werden Sie auch ein paar Reaktionen dazu erhalten.

Dennoch muss man sich als vernunftbegabter Bürger langsam fragen, ob man überhaupt in der Lage ist, in diesem Land zu leben. Wenn selbst die Bezirksratsmitglieder nicht wissen, dass am Mi, den 31.08.11 eine Planungsausschusssitzung war, in der angeblich Beschlüsse gefasst wurden, die auf der Beratungsgrundlage des Bezirksrates ergangen sein
sollen. Ich muss es so umständlich formulieren, da man bei den zuständigen Behörden keine Auskünfte bekommt. Erst gerade ebend haben wir versucht, entsprechende Dokumente, die die Bebauungspläne RA 25 und 27 betreffen, einzusehen. Es hängen aber in den Schaukästen im Bauamt keine Pläne außer einem Flächennutzungsplan Stand September 2010, in dem
kein Baugebiet südlich des jetzigen Roseliesquartier eingezeichnet ist.
Dabei wurde uns stets gesagt, es sei ein Flächennutzungsplan schon seit Jahren vorhanden. Auf Nachfrage in der 5. Etage, ob noch weitere Pläne ausliegen, wurde uns dies verneint. Es sei gerade nichts geplant und also auch nichts auszulegen.

Ich habe einmal mehr das Gefühl, dass in der Stadt BS mit kontinuierlicher Regelmäßigkeit Dokumente verspätet oder gar nicht
veröffentlicht werden. Oder nur so, dass man sie nicht finden kann. Vielleicht sind Einsprüche von Bürgern auch einfach nicht sehr willkommen.

Apropos: Ist das Protokoll der Bezirksratssitzung vom 29.03.11 schon veröffentlicht? Wenn ja, wo?

Die Familien in unserem Wohngebiet wird es freuen zu hören, dass wir einen Bezirksrat auf unserer Seite haben. Das haben die Anwohner, die auf der Sitzung zu Gast waren nur leider in dieser Sitzung nicht so aufgefasst. Vielleicht darf ich Ihnen raten, demnächst deutlicher und klarer Ihren Standpunkt zu vertreten, so dass Ihre Wähler das auch ohne Mailkontakt wissen. Schließlich kann dies einige Stimmen aus den Wohngebieten beeinflussen.

Ich freue mich, dass Sie Ihren Wählern Rede und Antwort stehen möchten. Es ist leider nicht selbstverständlich für Volksvertreter. Wenn sich die Anwohner wegen eines Termins äußern, werde ich gern eine Rückmeldung an Sie geben. Leider sind wir alle damit beschäftigt, Unterlagen zusammen zu tragen, die uns den aktuellen Stand schriftlich darstellen, damit wir
keine Fristen für Einsprüche versäumen. Gern können Sie uns dabei unterstützen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und werde mich sicher wieder melden.

Mit freundlichem Gruß

Katrin Bremora


Am 04.09.2011 22:32, schrieb Achim Weitner-von Pein:
> Sehr geehrte Frau Bremora,
>
> vielen Dank für Ihr Schreiben vom 3.9., dessen Anliegen ich unterstützen
> möchte.
>
> Zunächst möchte ich sagen, dass es mich freut, dass dort im Südteil der
> Roselies-Straße trotz Bau-Streß bereits jetzt eine gute Nachbarschaft
> entstanden ist. Ich wünsche Ihnen allen, dass dies so bleibt.
>
> Zum Thema: Ich habe mich immer dafür ausgesprochen, dass die Vernetzung
> neuer Wohngebiete hauptsächlich durch Geh- und Radwege erfolgen soll,
> und die KFZ möglichst auf dem kürzesten Weg aus dem Gebiet herausgeführt
> werden: Wohngebiete sollen nicht als "Schleichwege" missbraucht werden,
> und Autos brauchen bei den kurzen Wegen keinen Verkehr innerhalb der
> Gebiete übernehmen, der dann zu Lasten insbesondere der Kinder geht.
> Dieses Prinzip hat sich ja auch bei mehreren Neubaugebieten gut bewährt.
>
> Zur Verbindung der Baugebiete Roselies-Nord und -Süd:
> In der ursprünglichen Planung war das Baugebiet Süd noch gar nicht
> bekannt. Im Zusammenhang mit der Planung dieses Baugebietes wurde bei
> der Bezirksratssitzung am 29.3.2011 von der CDU/FDP-Fraktion beantragt,
> das Baugebiet Roselies-Nord durch Verbindungsstraßen mit dem in Planung
> befindlichen Baugebiet Roselies-Süd zu verbinden. Hier "tauchten"
> erstmals solche Verbindungsstraßen auf.
> Nach längerer und heftiger Diskussion, an der ich nicht ganz unbeteiligt
> war, hat die Fraktion den Antrag zurückgezogen.
> Damit gilt der bisherige Plan, die Gebiete untereinander und mit dem
> vorhandenen Weg (hinter dem noch vorhandenen Zaun) durch Geh- und
> Radwege zu verbinden. Einzig ausgenommen ist eine Feuerwehr-Zufahrt, die
> auch in dem Bebauungsplan Roselies-Süd eingezeichnet ist.
> Eine mit Autos befahrbare Verbindungsstraße zwischen den beiden
> Baugebieten lehne ich ab. Verkehrlich wäre sie auch sinnlos, es wäre
> eine "Abkürzung" für einige Wenige zu Lasten Vieler.
>
> Ich bin gerne bereit, einen Termin mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort
> zu machen, am Besten an einem der nächsten Abende ab 17:00 Uhr. Dazu
> würde ich dann auch die mir vorliegenden Pläne mitbringen. Vielleicht
> läuft hinter den Kulissen ja etwas, das ich nicht weiß.
>
> Erreichbar bin ich per E-Mail, oder Handy 0172 6510923, oder Festnetz 64279
> Gerne an einem der nächsten Abende ab 17 Uhr.
>
> Mit freundlichen Grüßen, Achim Weitner-v.Pein
>
>
> Katrin Bremora wrote:
>> Sehr geehrter Herr Weitner-von Pein,
>>
>> ich übersende Ihnen im Anhang eine Bürgeranfrage mit der Bitte um
>> Rückantwort.
>>
>> Viele Grüße
>>
>> Katrin Bremora

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Nocheinmal schlechte Nachrichten:

Wenn in unserem Bebauungsplan (Roselies-Kaserne) keine Straße durch den Grünstreifen geplant gewesen wäre, hätte keine Straße kommen können, ohne eine Einspruchsmöglichkeit. (Einspruchsmöglichkeit zumindest der direkten Anwohner)

Nun habe ich mir den Bebauungsplan zukommen lassen und die Gegebenheiten aus den dazugehörigen Anlagen herausgesucht. Die besagte Feuerwehrzufahrt/Straße ist in unserem Bebauungsplan schon damals als extra Fläche umrandet worden.

Der Text dazu: (Seite 35 Anlage 5 vom 03.08.2009)
"Die Möglichkeit einer späteren verkehrlichen Anbindung eines südlich des Geltungsbereichs anschließenden Baugebietes wird durch eine bedingte Festsetzung erreicht. Für die ... umschriebene öffentliche Grünflache gilt ... - ... - dann eine Festsetzung "Öffentliche Verkehrsfläche"." (Text wurde von mir teilweise gekürzt)

Das heißt, uns bleibt nur der politische Druck. Rein rechtlich wird hier nichts zu machen sein!

Für alle mit Feldrandlage: Hier wird deutlich, dass sehr wohl seit mindestens August 2009 klar war, dass dort ein neues Baugebiet entstehen wird...

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So, dann lege ich den Text mal morgen aus. Ich habe ihn hinsichtlich der Pauschalisierung "gesamter Stadtbezirksrat" etwas entschärft und so jedem Mitglied des Stadtbezirksrat eine Rückzugsmöglichkeit gegeben. Sonst ist der Text so geblieben.

Der Text wird in einem Briefumschlag mit einem Stein beschwert auf unserer Veranda liegen (von-Wrangell-Straße 25, rotes Schwedenhaus).

Am Freitag, den 16.09. werde ich den Brief dort wieder entfernen und dann am Montag versenden. Am 17.09. und 18.09. könnten vielleicht ein paar Freiwillige mit der Liste durch die Straßen ziehen, um weitere Nachbarn zu erreichen, die hier im Forum nicht aktiv sind.

Bitte informiert Eure Nachbarn. Sollten wir eine Postwurfaktion machen, die alle Nachbarn von dem Vorhaben unterrichtet? Wer könnte das übernehmen?

Beste Grüße

Lars

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Hallo Lars,

perfekt gemacht - dem stimme ich 100%-ig zu.

Legt Du den Text als Unterschriftenliste aus?

Wir werden erstmal prüfen, was der Plaunungausschuß, der am Mittwoch, 31.8.11 getagt haben soll, beschlossen hat.

Vielen Dank und viele Grüße

Karsten

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Sehr gut Lars.

Da gibt es nichts hinzuzufügen !!!

Gruß Frank

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Ja sehr gut Lars!
Das trifft die Situation sehr gut. Verständnis wurde uns "Neuankömmlingen" in der Bezirksratsitzung nicht wirklich entgegen gebracht.

LG
Stefan

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Hier der Brief an die Vertreter im Stadtbezirksrat. Ist der Brief aus Eurer Sicht so in Ordnung?

Bürger des Baugebiets Roslies-Kaserne 04.09.2011


An
Unsere Vertreter im Stadtbezirksrat 213


Verhinderung der Verbindungsstraße Baugebiet Roselies-Süd - Roseliesstraße


Sehr geehrte Damen und Herren unseres Stadtbezirksrats,

in der letzten Bezirksratssitzung wurde Ihnen die Änderung des Flächennutzungsplan sowie ein Gestaltungsbeispiel für das Baugebiet „Roselies-Süd“ erläutert. In der anschließenden Diskussion haben Sie viele sinnvolle Anregungen geliefert, wie z.B. die Forderung nach der Fortsetzung des Rad- und Fußwegs auf der Ostseite des Mönchewegs bis ans neue Baugebiet heran oder die zusätzliche Sicherung des Fußgängerüberwegs am geplanten Kreisel durch Zebrastreifen.

Bezüglich der verkehrstechnischen Anbindung des Baugebiets Roselies-Süd stellten alle Mitglieder des Bezirksrats unisono fest, dass die zwischen Roselies-Süd und dem Wendehammer im südwestlichen Teil des Baugebiets Roselies-Kaserne geplante Feuerwehrzufahrt als vollwertige Straße ausgeführt werden soll. Ihre Hauptargumente dafür waren:

1.Der Möncheweg soll nicht mit zusätzlichem Verkehr belastet werden (u.a. begrenztes Fassungsvermögen des Mönchewegs, Lärmbelästigung für die Anwohner). Fahrten der Roselies-Südler zum Supermarkt, Bäcker, Arzt, etc. sollen über unser Gebiet abgewickelt werden.
2.Es ist eine Verschwendung von Ressourcen, wenn die Anwohner aus Roselies-Süd den Umweg über den Möncheweg fahren müssen auf dem Weg zum Supermarkt oder in die nördliche Nachbarschaft.
3.Nur durch eine verbindende Straße kann das Zusammenwachsen der Baugebiete sichergestellt werden.

Im Folgenden möchten wir als Neubürger bzw. Bald-Neubürger Ihnen unsere Sicht darstellen.

Zu Punkt 1 (Überlastung Möncheweg):
Sie sagten, dass bei Ihren Entscheidungen für die Gesamtheit der Bürger grundsätzlich „das kleinere Übel“ zu wählen sei. Natürlich kann man unterschiedlicher Meinung sein, was das „kleinere Übel“ ist. Dass aber scheinbar der gesamte Bezirksrat der Meinung ist, dass Autoverkehr eher durch Wohngebiete mit Familien und auf der Straße spielenden Kindern fließen soll als über Verkehrsadern wie den Möncheweg, verstört, offen gesagt, empört uns als Neubürger und Bald-Neubürger! Soll hier der Weg des kleinsten Widerstands beschritten werden nach dem Motto „Noch sind kaum Neusiedler da, noch haben sie keine Stimme.“? Wir wollen uns das nicht vorstellen.

Der Mehrwert einer Straße an angesprochener Stelle erschließt sich uns kaum, wie wir im folgenden darlegen:

Das Verkehrsaufkommen aus Roselies-Süd wird aufgrund der wenigen Grundstücke eher gering sein. Der Möncheweg wird den Unterschied kaum verspüren. Das sind auch die Aussagen der Fachabteilung der Stadt. Aufgrund der Autowerkstatt und der Kirche ist die Zahl der Anwohner, die auf westlicher Seite direkt am Möncheweg wohnen, nicht sehr groß. Außerdem ist durch die Baumbepflanzung ein verbesserter Lärmpegelschutz gegeben. Nach dem Bau des Kreisels wird laut Fachabteilung aufgrund der Entschleunigung des Verkehrs sogar von einer Verringerung des Lärmpegels für die Anwohner am Möncheweg ausgegangen.

Bei der von Ihnen befürchteten Überlastung des Mönchewegs zur Rushhour wird mit einer Verbindungsstraße ein Schleichweg für Autofahrer aus Mascherode und der Südstadt geschaffen, und das gerade zur Schulwegzeit! Über diese Straße und die Roseliesstraße kann man sicher ein paar Minuten gewinnen, wenn die Schlange am Möncheweg nur lang genug ist. Ob sich gerade die Autofahrer, die sich einen Zeitgewinn von dem Schleichweg versprechen, gewillt sind, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten, sei dahingestellt. Besonders prädestiniert zum Zeit aufholen ist an dieser Stelle „unsere“ Tempo 30 Zone, wie wir sicherlich nicht unberechtigt befürchten.

Sollten wir hingegen die Roseliesstraße für gerade diesen "Ausweich-Verkehr" unattraktiv machen, z.B. durch Verkehrsberuhigung, wird genau diese Strecke nicht mehr als Ausweichstrecke genutzt. Nur dann wird diese Strecke mit Sicherheit auch nicht mehr von den Roselies-Südlern zum Supermarkt benutzt. Entweder diese Strecke ist konkurrenzfähig zum Möncheweg (dann mit Verkehrsaufkommen von Roselies-Süd und Mascherodern und Südstädtlern), oder eben nicht (dann ist sie überflüssig wie ein Kropf).

Zu Punkt 2 (Ressourcenverschwendung):
Aus ökologischer Sicht ist jede so kurze Autofahrt schlecht. Nehmen Sie sich die Zeit. Schnappen Sie sich eine Karte und vollziehen Sie nach, welcher Roselies-Südler welchen Umweg fahren müsste ohne diese Verbindungsstraße. Sie werden zu einem überraschenden Ergebnis kommen. Für praktisch alle neuen Anwohner ist der Umweg zum Supermarkt über den Möncheweg so klein, dass sich unter ökologischen Gesichtspunkten faktisch nichts ändert. Es bleibt schlecht.

Betrachtet man Ihre gewünschte Verbindungsstraße durch die ökologische Brille, kommt man beim Thema Ressourcenverschwendung eher zu einem anderen Ergebnis: Sie ermutigen die Nachbarn, die kurzen Strecken (z.B. zum Kindergarten) mit dem Auto zurückzulegen, anstelle auf das Rad oder die Füße auszuweichen. Ihr Getränkekistenbeispiel aus der letzten Betriebsratssitzung zeigt, dass es natürlich Einkäufe gibt, für die ein Auto notwendig ist, klar. Stellen Sie bei jedem Einkauf eine Getränkekiste in Ihren Kofferraum? Die meisten kleinen Einkäufe können wunderbar ohne Auto bewältigt werden. Glauben Sie es uns! Es funktioniert! Wir haben es selbst schon hunderte Male praktiziert und werden es auch weiterhin tun.

Zu Punkt 3 (Zusammenwachsen):
Eine verbindende Straße stellt keineswegs das Zusammenwachsen von Baugebieten sicher. Ich lerne die Nachbarn nicht kennen, weil ich mit dem Auto auf dem Weg zum Supermarkt vor deren Haus vorbeifahre. Ein Zusammenwachsen findet statt in Vereinen, den Schulen, den Kindergärten, auf den Spielplätzen und den Grünanlagen, oder einem netten Gespräch, wenn man sich bei einem Spaziergang trifft. Insofern behindert eine Straße das Zusammenwachsen sogar.

Dass ein Zusammenwachsen auch ohne vollwertige Straße prima funktioniert, zeigen wir doch gerade selbst: das westliche Gebiet und die beiden allgemeine Wohngebiete leben trotz fehlender Verbindunsstraße nicht nebeneinander her. Nein, wir reden miteinander, feiern miteinander und treten miteinander für unsere Interessen ein!

Sie sagten auf der letzten Bezirksratssitzung den Satz „Die Bewohner kennen Ihre Belange selbst am Besten.“ Sie haben recht! Ein Beispiel: Der Wendehammer, der nach Ihren Wünschen bald eine Durchgangsstraße sein soll, hat für uns als zentraler Treffpunkt einen wichtigen sozialen Stellenwert. Hätten Sie das gewusst?

Wir appellieren an Sie: Lassen die Forderung nach einer Verbindungsstraße fallen! Wir sind strikt gegen diese Verbindungsstraße und bereit zu kämpfen!

Wir bitten Sie zunächst um eine schriftliche Stellungnahme bis zum 15. Oktober 2011. Wir bitten Sie weiterhin um eine Stellungnahme zu dem Thema auf der nächsten Stadtbezirksratssitzung. Wir werden sicherlich mit einer großen Delegation vertreten sein.

Wir möchten auch zukünftig gern mit Ihnen konstruktiv zusammenarbeiten und diskutieren. Wir sind uns sicher, dass das auch in Ihrem Sinne ist. Geben Sie sich einen Ruck!

Mit freundlichen Grüßen

Die Neusiedler aus der Roselies-Kaserne

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würde das Thema mit der Tempoveränderung von Spielstrasse zu Zone 30 noch mit einbringen.

Bin unschlüssig ob der Punkt mit den Treffen der Baugebietbewohner im Wendehammer nicht nach hinten los geht?!

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Hallo,

wir haben den Vormittag genutzt und erstmal vier Briefe erstellt, drei konnte wir per eMail versenden, einen schicken wir per Schneckenpost.

Im Anhang findet ihr die Dokumente. Herrn Tobias Jäcker haben wir für morgen 15:00h eingeladen - ob er kommt, wissen wir noch nicht.
Wir haben ihn eingeladen, weil es der einzige war, der auf der letzten Bezirksratssitzung nichts zum Thema gesagt hat und sich in der BZ vom 2.9.11 für den Schutz vor Änderungen von gültigen Bebauungsplänen ausgsprochen hat. Seid also alle nett zu ihm, er ist wohl eher auf unserer Seite.

Da ich irgendwie die PDFs nicht hochladen kann, hier als Beispiel der Text an Herrn Jäcker:

Katrin Bremora
Roseliesstr. 31
38126 Braunschweig BS, 03.09.11
0176/20122357

Herrn
Tobias Jäcker
Per eMail
privat@tobiasjaecker.de

Verhinderung der Herstellung einer Durchfahrtsstrasse zwischen dem derzeitig entstehenden Baugebiet Roseliesstrasse und dem demnächst vielleicht entstehenden Baugebiet Südlich der Roselieskaserne

Sehr geehrter Herr Jäcker,

in Vorbereitung der Wahl am 11.09.11 habe ich eine Frage bzw. eine Bitte an Sie.

Wir werden demnächst in die Roseliesstr. 31 umziehen. Dort ist in unserer schönen Strasse eine gute und hilfsbereite Nachbarschaft entstanden. Wir treffen uns regelmäßig und tauschen Neuigkeiten aus. Auch das „angrenzende“ Wohngebiet östlich der Ausgleichsfläche kennt inzwischen den Nachbarschaftstreffpunkt „Wendehammer“. Es wurden schon Grillfeste gefeiert und Sonntags ist dort regelmäßig Treffen der zukünftigen Bewohner, um sich über die Baufortschritte auszutauschen. Sie sind herzlich eingeladen am 4.9.11 ab 15 Uhr auch vorbei zu schauen.

Sicherlich werden auch die Anwohner des neuen Baugebietes gern über den schönen Fußweg zu uns auf den Wendehammer kommen. Dadurch ist ein Kontakt auch für die neuen Bewohner ganz einfach möglich. Wir alle schmieden schon gemeinsam Pläne, wie wir ein Roseliesfest organisieren können. Dieser schöne Treffpunkt für „Jung und Alt“ soll uns nun genommen werden.

Wie ich gelesen habe, haben Sie sich dafür ausgesprochen, den Wendehammer nicht durch eine Durchfahrtsstrasse in das eventuell neu entstehende Wohngebiet zu vernichten. Ist das wahr? Es würde mich sehr freuen.

Der Grund für die geplante nachträgliche Änderung des Bebauungsplanes ist auch mir nicht ersichtlich. Mir wurde mitgeteilt, dass es um die Entlastung des Möncheweges gehen soll. Das kann ich mir aber nicht vorstellen, da es ja sehr unintelligent wäre, eine kleine Wohngebietsstrasse mit vielen Kurven und direkt angrenzenden Häusern als Entlastungsstrasse für eine 2spurige breite Strasse mit Parkstreifen und breitem Fußweg und direkt angrenzendem Baumbestand vorzuschlagen.

Die Häuser westlich des Möncheweges sind planerisch extra mit der Giebelseite zum Möncheweg gebaut. Aber da über die Roseliesstrasse keine Durchfahrt im Bebauungsplan vorgesehen war, konnten die Familien, die dort gebaut haben und noch bauen, dies bei ihrer Planung nicht berücksichtigen. Um also Bewohner vor Lärm zu schützen, müsste der Verkehr logisch gerade aus den Wohngebieten auf den Möncheweg verlagert werden und nicht umgekehrt. Dafür wurde ja planerisch extra der Kreisel zur Dedekindstrasse vorgesehen.

In der BZ vom 02.09.11 haben Sie sich dafür ausgesprochen, die Neubürger vor Änderungen von Bebauungsplänen zu schützen. Natürlich auch mit der Berücksichtigung der Altanwohner. Eine Lösung wäre eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Möncheweg. Vielleicht wäre auch eine bauliche Veränderung (Schikanen oä) sinnvoll.

Nun ist es so, dass die an der Roseliesstrasse bauenden Familien sich auf den Bebauungsplan verlassen haben. So sollen ihre Kinder im Wohngebiet spielen können, ohne ständigen Verkehr befürchten zu müssen, da bewusst die Verbindung zum evtl. neu entstehenden Baugebiet als Fußweg mit Pollern und Bäumen, also einer schönen Grünfläche vorgesehen ist. Eine Feuerwehrzufahrt ist natürlich wichtig und auch geplant, würde aber die Sicherheit der Kinder nicht gefährden.

Sie möchten weiterhin die Integration der Bürger in die dörflichen Strukturen stärken. Ein gemeinsames Stadtteilfest im Sommer nächsten Jahres wäre ein guter Anfang. Da wir im Baugebiet Roselieskaserne gut vernetzt sind, können wir sicher bei der Realisierung unterstützen.

Die Bürger im Baugebiet Roselieskaserne sprechen sich mehrheitlich gegen die Durchfahrtsstrasse aus, um den Schulweg Ihrer Kinder sicherer zu machen. Dies wird demnächst per Unterschriftensammlung bekannt gemacht werden.

Sie haben sich weiterhin für mehr Kindertagesstätten ausgesprochen. Wir bedauern sehr, dass eine Weiternutzung einiger Bestandsgebäude in der Roselieskaserne (Turnhalle für den Sportverein) nicht verwirklicht wurde. Wenigstens gibt es in der unmittelbaren Nähe der Roseliesstrasse eine Kindertagesstätte. Der Schutz der Kinder auf dem Weg zu dieser Einrichtung ist ebenfalls besser gewährleistet, wenn kein Durchgangsverkehr zum Einkaufen im Supermarkt geschaffen wird.

Ich möchte Sie bitten, sich für den Schutz der Kinder und der Begegnungsstätte Wendehammer mit angrenzender Grünfläche als Fußweg und Treffpunkt für Mütter und Väter beim täglichen Spaziergang mit Ihren Kindern im Baugebiet Roselieskaserne auszusprechen.

Da wir erst in einigen Wochen einziehen werden, bitte ich Sie mir Ihren Standpunkt bis zum 09.09.11 an meine derzeitige Postanschrift mitzuteilen

Katrin Bremora; Leopoldstr. 13; 38100 Braunschweig
Oder per eMail an katrin@karsten-wichert.de.

Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen Katrin Bremora

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Sehr geehrter Herr Wichert, hier die gewünschten Daten:

Herr Rühmann:
Tel.: 69 11 34
Mail: masche-dirk@gmx.de

Herr Jäcker: Tel.: 6 30 07
Mail: privat@tobiasjaecker.de

Mit freundlichen Grüßen I.A. Marion Braun

...fragt sich, warum man unseren Bezirksbürgermeister nicht direkt sprechen kann.

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Das kann ja mal nützlich sein, auf die offizielle Antwort von Herrn Prause warte ich noch.

Bezirksbürgermeister:
* Rühmann, Dirk (CDU); costiverlag@bs-krimi.de; Dirk Günter Hilmar Rühmann; 16.01.1960; Wohnorte:(in Braunschweig)BS-Südstadt,von 2002 bis 2009 Mascherode, jetzt wieder BS-Südstadt

Stellvertreter:
* Jäcker, Tobias (FDP); EVES Information Technology AG;Xing-Kontakt

* Bähre, Manfred (SPD); Auenweg 1, 38126 Braunschweig, 0531 - 65561
* Behrens, Dorothea (parteilos oder SPD?); Heinz-Waaske Weg 19; 38126 Braunschweig; 0531-682386
* Burgemeister, Eckhard (CDU); Buchenkamp 23; 38126 BS; 0531-696161
* Fietzke, Rainer (CDU); Geschäftsführer: Elektrotechniker;
* Heine, Stephanie (CDU)
* Heinemann, Jutta (SPD); Alter Rautheimer Weg 66, 38126 Braunschweig, 0531-288 44 97
* Fietzke-Hollbach, Angelika (CDU); Bunsenstrasse 29, 38126 BS; 0531-2808880
* Meeske, Jürgen (SPD); Dachdeckerweg 30; 38126 Braunschweig; meeske.j@web.de
* Täubert, Frank (CDU); Dorflage 18; 38126 Braunschweig; 0531-695293
* Vogelbein, Hans-Joachim (SPD); Zimmermannsweg 26; 38126 Braunschweig; 0531-692081
* Weitner-von Pein, Achim (GRÜNE); Jüdelstr. 2; 38126 Braunschweig Südstadt; 0531 64279
* Wörndel, Rita (CDU); Kleinkaliber-Schützenverein (KKS); Hinter den Hainen 2; 38126 Braunschweig; 0531-692672

und 7 Ratsmitglieder mit beratender Stimme:

* Hübner, Gabriele (SPD); Ratsfrau,Mitglied im Bau- und Feuerwehrausschuss; Romintenstraße 41; 38124 Braunschweig; 0531-612128
* Köster, Thorsten (CDU)
* Kühn, Detlef (SPD); Klempnerweg 3; 38126 Braunschweig; stadtbezirkszeitung213@web.de; 0531-691615
* Lehmann, Juliane (FDP); juliane.lehmann@csb-miltitz.de
* Rohse-Paul, Cornelia (GRÜNE); Heidbleekanger 28; 38126 Braunschweig; 0531-2622356; info@supervision-bs.de
* Schrader, Kurt (CDU); http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Schrader_%28CDU%29; 13.11.49
* Weißeno, Martin (CDU); Sandgrubenweg 38; 38126 Braunschweig Südstadt; 0531-8789039; Facebook "Für ein kinder- und familienfreundliches Braunschweig"

Quellen:
* http://www.spd-mascherode.de/content/131579.php
* http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_R%C3%BChmann[list][*]

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Moin nochmal,

hier die ungefähren Ansprechpartner, bezeichnend ist allerdings, dass sich die Herren Rühmann und Jäcker nicht im Telefonbuch finden lassen. Ich werde Herrn Prause mal um die Kontaktdaten bitten. (erledigt um 9:35h)

Stadtbezirksrat 213 Südstadt-Rautheim-Mascherode
Ansprechpartner: Herr Prause

Bezirksgeschäftsstelle Süd
Rüninger Weg 11
38124 Braunschweig

Telefon: 0531 2611500
Fax: 0531 2611502
E-Mail: verwaltungsstelle.stoeckheim@braunschweig.de

Mitglieder des Stadtbezirksrates:

Bezirksbürgermeister:
Rühmann, Dirk (CDU)

Stellvertreter:
Jäcker, Tobias (FDP)

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Moin,

Ich kann im RA27 nur eine Feuerwehrzufahrt erkennen. Die liegt dann wohl östlich direkt an unserem Grundstücks (Roseliesstrasse 31). Insofern sind wir direkt stark betroffen.

Auszug aus dem Ra27:
1.7 In der mit A, B, C, D, E, F, G, H, J, A bezeichneten Fläche innerhalb der öffentlichen Grünflächen Nr. 1 und 2.1 ist eine Zufahrt für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und sonstige Rettungsfahrzeuge herzustellen.

Das ist allerdings keine Straße für die Allgemeinheit und müßte mit versenkbaren Pollern gegen Durchfahrten gesichert werden.

Insofern stimme ich unserem Anliegen 100%-ig zu - eine Durchfahrtsstrasse muss verhindert werden.
Wer seine Nachbarn kennen lernen möchte, soll zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein und sich nicht in seiner Blechkiste verschanzen.

Leider können die neuen Bewohner der Roselies-Süd noch keinen Einspruch erheben, weil auch sie dann erheblich durch den Schleichverkehr beeinträchtigt sind.

Eine Lösung, um den morgendlichen Verkehrsstau an der Abbiegung von der Braunschweiger Strasse nach links Richtung Autobahn zu beheben, wäre die schnelle Einrichtung eines Kreisverkehrs.

Die Unterschriftenliste werden wir (Katrin+Karsten) auf jedem Fall unterschreiben. Auch die Überflutung mit Einzelmail/Briefen halte ich für sinnvoll. Wer hat Postadressen / eMails-Adressen?

Die nächste Wahl kommt bald...

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Das ist mal wieder typisch..mit Argumenten wie zum Supermarkt fahren usw...so einen schwachsinn durchsetzen zu wollen.
@Admin
hoffe das Buch kommt da nicht abhanden und uns läuft die Zeit weg. Wer kann hier mitlesen?

Grüße

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