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Stadtbezirksrat macht sich stark für Verbindungsstraße zwischen Roselies-Kaserne und Roselies-Süd

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Am Mittwoch findet in der IGS Franzsches Feld eine Veranstaltung der Stadt zum Thema Lärmaktionsplanung statt. Hier soll diskutiert werden, wie Lärm (vor allem Verkehrslärm) reduziert werden kann und in Zukunft vermieden werden kann. Die Bürger sollen Anregungen und Vorschläge bringen, die dann wohl auch mit berücksichtigt werden sollen.
Der Termin ist in der nb (Neuen Braunschweiger) angekündigt. Vielleicht sollten wir dort das Thema Borsigstraße und den Autohof zur Sprache bringen... Hier soll ja der Verkehrslärm direkt in Wohngebiete geholt werden.

Wer wäre mit dabei? Ich würde versuchen dort hin zu gehen. Es findet aber schon um 17:30 Uhr statt...

Also Mittwoch 17:30 Uhr in der Mensa der IGS Franzsches Feld

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Hallo zusammen!
Wer kann den BZ-Bericht von unserer letzten Bezirksratssitzung mal hier sichtbar machen? In schönster Einmütigkeit haben alle vier Fraktionen unseres Bezirksrates einen Dringlichkeitsantrag an die Verwaltung gestellt, dass fünf (!!! jawohl, richtig gelesen!) Alternativen in Erwägung gezogen werden sollen, die die Damen und Herren in ihrer Freizeit an einem Sonnabend auf dem Areal erkundet haben. Alle fünf Varianten würden uns hier vor Ort -aber auch den Bebelhof- "in Ruhe lassen". Näheres auch im nächsten Gemeindebrief, der Anfang Juni verteilt wird.
Frohe Pfingsten wünscht Pastor Jünke

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3 Gewerbegebiet Borsigstr. am Fr Mai 25, 2012 4:00 pm

Am 30. Mai (19 Uhr) findet eine Stadtbezirksratssitzung vom Östl. Ringgebiet und Viewegsgarten-Bebelhof im Vortragssaal der Stadthalle statt.

Ein Thema ist u.a. Dringlichkeitsantrag: Verkehrserschließung des Gewerbegebietes Bahnausbesserungswerk (StBezR Viewegsgarten-Bebelhof)

Dieses Thema läuft bei uns unter dem Begriff "Gewerbegebiet Borsigstr."
Mal sehen welche Meinung unseren Stadtbezirksnachbarn dazu haben.

Heiko

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4 Gewerbegebiet Borsigstraße am Mi März 28, 2012 7:02 pm

In der Braunschweiger Zeitung gab es heute einen Artikel über das geplante Gewerbegebiet. Es wird schon darüber berichtet, als gäbe es keine Zweifel an der Umsetzung der bestehenden Pläne.
In der Überschrift wird von TAUSENDEN neuen Arbeitsplätzen gesprochen. Wiedereinmal übertreibt die Verwaltung mit Hilfe der Braunschweiger Zeitung maßlos. (Jonscher macht mal wieder Hofberichterstattung...Tut mir leid, aber so etwas ärgert mich)

Arbeitplätze sind immer das "Totschlag-Argument" gegen jede Kritik. Wer kann denn schon gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen sein? WIR JEDENFALLS NICHT!!!
Gewerbegebiet Ja, aber nur mit eigener Autobahnabfahrt! Wir wollen ein vernünftiges Verkehrskonzept!

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Hallo Till,

vielen Dank für die Info - der Text der Anfrage sieht gut aus.
Die Hintergrundinfos findet man auch im Ratsinformationssystem.
http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/bekanntmachungen/index.html - dort dem Link ganz unten Ratsinformationssystem folgen. Das ist eigentlich so versteckt, dass es nur wenige kennen. Dort kann man schön suchen und findet auch das Protokoll des Plaungs- und Umweltausschusses vom 15.02.2012 (leider kann ich es hier nicht hochladen) - den "Bebauungsplan AW 96" müssen wir im Auge behalten:

Anfrage:
Der Verwaltungsausschuss der Stadt Braunschweig hat am 6. März 2001 die Aufstellung
eines Bebauungsplans für den Bereich „Ausbesserungswerk“, gelegen zwischen dem Rangierbahnhof und dem Bebelhof beschlossen, um die Voraussetzungen für ein Gewerbe- bzw. Industriegebiet zu schaffen.
2005 ist die Erschließungsträgerin mit dem Wunsch an die Stadt herangetreten, dass o. g. Bebauungsplanverfahren zu realisieren. Seit dieser Zeit gab es einige Vorstellungen über die Nutzung des Gebietes, die sich bisher aber nicht verfestigt haben. In diesem Bereich gab es seitdem einige Veränderungen, in die der Rat der Stadt und seine Gremien nicht eingebunden waren, weil sie nicht zuständig waren.
Zu diesem Sachverhalt stellen wir die folgenden Fragen:

1. Welche gewerblichen Nutzungen sind zurzeit im Bereich des Ausbesserungswerkes vorhanden?
2. Welche Planungen gibt es für zukünftige Entwicklung? Dabei interessiert uns auch, inwieweit es möglich ist, diese Planungen mit Plänen zur Entwicklung des Gewerbegebietes „Hauptgüterbahnhof“ zu verbinden.
3. Wie ist dabei die verkehrliche Erschließung des Bereiches geplant? Hier interessiert uns, mit welchem Verkehrsaufkommen gerechnet wird, welche verkehrlichen Alternativen denkbar sind und wie neuere Entwicklungen im Siedlungsumfeld berücksichtigt werden.

Stellungnahme der Verwaltung:
Der Verwaltungsausschuss der Stadt Braunschweig hat in der Sitzung am 06. März 2001 die Durchführung eines Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes AW 96 beschlossen und 2005 erste Planungsschritte im Plangebiet vorgenommen. Seit 2011 setzt die Stadt Braunschweig das Verfahren fort.

Zu Frage 1.:
Als gewerbliche Nutzungen befinden sich auf dem Areal in Halle 1 die Firma Alstom mit einem Reparaturwerk für Schienenfahrzeuge sowie die DB-Netz AG-Signalanlagen Wuppertal und in Halle 2 ein Auslieferungslager der Firma Westermann. Südlich der denkmalgeschützten Hallen befindet sich ein Betonschwellenwerk der Firma Moll. Hinzu kommen noch kleinere Dienstleistungsbüros am nord-östlichen Gebietsrand in der Verlängerung der Borsigstraße. Entlang der Schwartzkopfstraße liegt das Areal der Braunschweiger Eisenbahnfreunde, das östliche Gebietsende wird durch den Busbetriebshof genutzt.

Zu Frage 2.:
Die Firma Aurelis als Eigentümerin des Areals verfolgt in Abstimmung mit der Stadt Braunschweig das Ziel, auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerkes ein Gewerbegebiet zu entwickeln. Dazu wird der frühere Entwurf zum Bebauungsplan AW 96 überarbeitet und den aktuellen Bedingungen angepasst.
Grundsätzlich sind drei Teilbereiche der Bahnflächen zwischen Lindenbergsiedlung, Helmstedter Straße, Ackerstraße und Salzdahlumer Straße zu unterscheiden: das ehemalige Eisenbahnausbesserungswerk südlich des Hauptschienenstrangs, der Bereich
des Rangierbahnhofes in zentraler Lage und der Hauptgüterbahnhof als nördlich abschließender Bereich. Für diese drei Bereiche wird derzeit eine Rahmenplanung erstellt. Ziel ist, ein Konzept zu erarbeiten, das sicherstellt, dass sich die Teilbereiche in ihrer langfristigen Entwicklung nicht gegenseitig blockieren. Ergebnisse liegen noch nicht vor, sollen aber - soweit erforderlich - im Bebauungsplanverfahren zum Eisenbahnausbesserungswerk berücksichtigt werden. Die Erschließung der einzelnen Teilbereiche soll im Wesentlichen über die bestehenden Anknüpfungspunkte, also Lindenbergallee, Helmstedter Straße, Salzdahlumer
Straße, Am Hauptgüterbahnhof und Borsigstraße erfolgen.

Zu Frage 3.:
Im Zuge der Planungen für die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich „Ausbesserungswerk“ wurde auf Veranlassung der Vorhabenträgerin ein Gutachten zur Verkehrserschließung erstellt. Danach werden alle künftig neu in Nutzung kommenden Flächen des Ausbesserungswerks von Osten erschlossen werden. Bei der Ermittlung und Beurteilung der Verkehrsverhältnisse sind alle absehbaren Entwicklungen im Umfeld (z. B. Gelände der ehemaligen Roselies-Kaserne, Entwicklung der Heinrich-der-Löwe-Kaserne, Gewerbehof Elmblick) berücksichtigt. Aus allen betrachteten Entwicklungsgebieten ergibt sich insgesamt ein zusätzlich zu erwartendes Fahrtenaufkommen von rd. 18.000 Kraftfahrzeugfahrten pro Tag. Dies kann nach dem Verkehrsgutachten grundsätzlich über das vorhandene Straßennetz abgedeckt werden.
Eine Vorlage und Erläuterung dieses Gutachtens soll im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens erfolgen.

I. V. gez. Sommer

Es gilt das gesprochene Wort.

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Folgende Anfrage ist nun an die Verwaltung gestellt worden:

Anfrage außerhalb von Sitzungen:
geplantes Gewerbe- und Industriegebiet


Sehr geehrter Herr Dr. Hoffmann,

am 06.10.2011 berichtete die Braunschweiger Zeitung (BZ), dass die Stadt eine Einigung über ein 150.000 m²-Grundstück an der Borsigstraße zwischen Güterbahnhof und Autobahn 39 erzielt habe. Sie wurden im gleichen Artikel zitiert, „dass man eine sehr zeitnahe Durchführung von Erschließungsmaßnahmen als Voraussetzung für eine gewerbliche Entwicklung der Flächen anstrebe.“
In der BZ am 03.03.2012 wurde berichtet, dass im Bereich der Lindenbergsiedlung mit einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von 18 000 Autos pro Tag gerechnet werde.

Vor diesem Hintergrund stelle ich folgende Fragen:

1) Wie ist der Sachstand zum geplanten Gewerbegebiet Borsigstraße?
2) Wie ist die Verkehrsanbindung geplant?
3) Ist der Verwaltung bekannt, dass eine Verkehrsanbindung aus Sicht der Anwohner nicht durch die Wohngebiete führen kann und darf? Ist die aktuelle, massiv überlastete Verkehrssituation am Knotenpunkt Lindenbergsiedlung/Rautheim/Helmstedter Straße der Verwaltung bekannt?
4) Wie hat sich die IHK zu dem Gewerbegebiet geäußert?
5) Wird eine extra Autobahnabfahrt für das geplante Gewerbegebiet diskutiert?


Mit freundlichen Grüßen

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ich werde nun noch nach dem Verkehrsgutachten fragen. Im Zweifelsfall ist bestimmt auch eine Akteneinsicht nach dem neuen Informationsfreiheitsgesetz möglich...

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Jegliche Einheizung, von wo auch immer, ist gut....
Es wäre schön, wenn die Fraktion auch die Offenlegung des Verkehrsgutachtens forderte - oder ist das im Detail einsehbar?

Es grüßt der Pastor

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Hallo Till,

vielen Dank für Deinen Einsatz. Dann warten wir mal die Antwort ab. Hoffentlich ist die Frage gut formuliert und läßt keine Ausflüchte zu.

Viele Grüße

Kasimir

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man darf sich von den Menschen im Bezirksrat nicht einschüchtern lassen. Warum soll man in der Bürgerfragestunde nicht auch mal eine Meinung äußern dürfen. Die Menschen, die dort sitzen, sind unsere Volksvertreter und sollten froh sein, wenn sich die Bürger beteiligen. (Man soll am besten alle 4 Jahre seine Stimme abgeben und dann die klappe halten... so nicht!)

Ich habe nun über die Farktion der Bürgerinitiativen eine Anfrage bezüglich des geplanten Gewerbegebietes Borsigstraße an die Verwaltung gestellt. (Sachstand, Verkehrsführung, evt. eine neue Autobahnabfahrt für das Gewerbegebiet, etc. ...)
Meistens dauert eine Antwort drei bis vier Wochen. Sobald ich eine Antwort erhalte, melde ich mich.

Grüße Till

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Hallo zusammen: ich war "natürlich" da... (auch einige aus dem Neubauviertel!) und fasse es so zusammen. Die neuerliche Initiative der einzelnen Dame, die ein Haus auf dem Möncheweg besitzt, dort aber m.W. nicht wohnt, wurde relativ kurz abgewickelt. Weder werden Pläne für Durchgangsstrassen noch für eine (wo auch immer angedachte) Umgangsstrasse irgendwie "in Angriff genommen". Das ist gegessen. Es wurde nur verklausuliert aufgenommen dahingehend, dass sich natürlich der Bezirksrat um den erhöhten Verkehr auf dem Möncheweg kümmern würde. Wogegen natürlich nichts einzuwenden ist.
Ich hatte eingangs bei der "fragestunde" ein entsprechendes Votum abgegeben, das gestern auch in der BZ erwähnt wurde. (Sinngemäss und in Kürze: lassen wir das ruhen, kämpfen wir gemeinsam im Blick auf das neue Gewerbegebiet Borsigstr.) Ich wurde ermahnt, nur Fragen zu stellen und ich dürfe keine Statements abgeben. Ich habe dann meine Ansichten in Frageform umgewandelt. Das fand ich eher lustig. Nicht lustig war der Vorwurf jener Dame, ich sei schließlich Pastor für beide Seiten des Möncheweges. Als solcher verstehe ich mich auch. Aber das ändert nichts daran, trotzdem die Vernunft walten zu lassen.
Summa summarum: ich glaube, die Befürchtungen können vom Tisch sein. Es grüßt P.Jünke

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Wollte hin aber habe extrem lang gestern Arbeiten müßen, leider also nein

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Moin moin,

war denn jemand gestern bei der Bezirksratssitzung? Wir konnten leider aus persönlichen Gründen nicht hingehen - Katrin hatte Geburtstag.

Ein kurzer Bericht wäre schön....

Viele Grüße

Kasimir

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Trotzdem ist es meiner Meinung nach richtig, die nur sehr geringe Bürgernähe in Braunschweig zu kritisieren. Es ist teilweise schon erschreckend... Die Grundstücke mit Feldrandlage wurden teurer verkauft und die Käufer wurden von der Verwaltung bezüglich des geplanten Baugebietes Roselies-Süd direkt belogen. Keiner kann mir erzählen, man hätte nichts von Roselies-Süd gewusst. Solche Planungen dauern Jahre.
Wo viel Geld im Spiel ist, ...

Die Praxis der Verwaltung ist leider oftmals folgendermaßen:

Es wird genau auf die gestellte Frage geantwortet. Stellt man die Frage nicht genau genug oder man benutzt zufällig nicht die exakte Formulierung, dann bekommt man eine allgemeine Antwort und die eigentliche Information wird absichtlich verschwiegen.


Aber jetzt komme ich vom Thema ab... Die Durchfahrt durch die Baugebiete sollte durch den Bebauungsplan vom Tisch sein. Bei einer Änderung müssen die Anwohner gefragt werden.
Die wirkliche Problematik wurde von Pastor Jünke schon angesprochen: Das Gewerbegebiet Borsigstraße! Da müssen wir am Ball bleiben!

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Guten Abend!

Ich kann nicht die merkwürdige Handlungsweise des seinerzeitigen Stadtbediensteten kommentieren. Aber so geheimnisvoll war und ist das nicht. Schon als es die Bundeswehr noch gab, war das Gebiet Roselies-Süd unter dem Namen "Möncheberg-Nord" (!!!) als Bebauungsgelände geplant. Allerdings nicht mit Einfamilienhäusern, sondern mit richtigen Wohnblöcken für Mietswohnungen! Irgendwann ist das Projekt gestorben, weil ein kluger Mensch unter den Planenden begriffen hatte, dass Einfamilienhäuser im Kommen sind. Diese damaligen Planungen standen genauso in der Zeitung, wurden im damaligen Bezirksrat besprochen etcpp. Also keine "Verschwörungstheorie" nötig.

Es grüßt Pastor Jünke

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Hallo zusammen,

ich bin vor gut 8 Jahren in die Lindenbergsiedlung gezogen. Damals hatte ich mich im Stadtbauamt über evtl. vorhandene Bebauungspläne in der Umgebung informiert und dabei kurzzeitig eine nach meinem Eindruck entsprechende Markierung im Bereich Roselies-Süd, d.h. neben den ehem. Kasernen, gesehen. Allerdings hatte der Mitarbeiter die Karte an dieser Stelle schnell wieder zugedeckt und gemeint, das gehe mich nichts an. So ist das mit der Bürgernähe in Braunschweig!
Daher war ich überhaupt nicht überrascht, dass dort gebaut wird, sondern nur, wie hektisch dies der Fall ist.

Beste Grüße
Georg

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Hallo,
es ist richtig, dass nicht die (alle) Altlindenberger eine Entlastungsstraße durch das Roselies-Quartier fordern. Es ist lt. Zeitung zunächst eine Einzelmeinung von Frau Gaida, die aber eine Unterschriftensammlung starten möchte.

Aus den vorherigen Bezirksratssitzungen wissen wir aber, dass ein Großteil der Abgeordneten sich ebenfalls heftig für die Entlastung des Mönchewegs durch das Baugebiet ausgesprochen haben.

Es gilt daher wachsam zu sein. Von dem Baugebiet Roselies-Süd hat ja auch niemand etwas gewusst, bis es ganz plötzlich da war...

Genau so gilt es natürlich wachsam zu sein, was die Entwicklung der HdL-Kaserne und des Gewerbegebietes anbelangt und ggf. Einfluss im Sinne einer vernünftigen Lösung zu nehmen. Dank dafür an den Pastor.

VG
Michael

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Hallo, eben sehe ich erst, dass an anderer Stelle das Thema auch angeschnitten wurde (s.auch unter Bezirksratssitzung!)
Ich möchte richtigstellen, dass nicht d i e Alt-Lindenberger sich geäussert haben, sondern Frau Gaida, e i n e Altlindenbergerin.
Ich bin überzeugt, dass der abenteuerliche Vorschlag einer Umgehungsstrasse nicht mal einen Schritt Richtung Verwaltung machen wird! Die Sache ist gegessen, Unterschriften hin, Unterschriften her.
Bitte kämpfen Sie mit mir und anderen wegen der 18000 täglichen Autos und gegen die einzig geplante Zu- und Abfahrt des Gewerbegebietes Borsigstrasse. D a s ist das Problem und d a müssen wir alle geschlossen auftreten!

Pastor Jünke

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Hallo,
laut Braunschweiger Zeitung von heute 3.3.12 fordern Alt-Lindenberger wieder eine Entlastungsstraße für den Möncheweg durch das Baugebiet- grr.

Das "Verkehrskonzept Möncheweg" ist auch Tagesordnungspunkt auf der nächsten Bezirksratssitzung am 6.3.12.
http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/politik/stadtbezirksraete/213_3._TO_06.03.12.pdf

Es wäre gut, wenn zahlreiche Bürger aus dem Baugebiet Roselies die Entwicklung beobachten und unsere Interessen in der Einwohnerfragestunde vertreten. Denn die Gründe, die gegen die Verbindungsstraße sprechen, sind weiterhin so offensichtlich und gültig bisher. Der bisherige vernünftige Beschluss der Stadt sollte nicht in Frage gestellt werden.

Ich bin leider dienstlich unterwegs und kann leider nicht kommen. Umso interessierter bin ich auf eure Rückmeldung hier im Forum.

VG
Michael

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Hip hip Hurra! cheers

Very Happy

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So, es ist durch. Die Verbindungsstraße anstelle von unserer geliebten Feuerwehrzufahrt ist jetzt vom Tisch. Very Happy
Der Rat der Stadt hat dies gestern beschlossen. Leider gibt es aber vorerst auch keine Zebrastreifen am geplanten Kreisel...

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Ich habe heute Einsicht in die Vorlage der Verwaltung bezüglich des Baugebietes "Roselies Süd" für die nächste Ratssitzung bekommen. Der Bezirksrat bekommt diese Vorlage als Mitteilung.
Die Verwaltung hat unsere (vielen Dank nochmal an Lars für seinen Brief) Stellungnahme mit aufgenommen und diese kommentiert. Demnach wolle die Verwaltung an dem existierenden Bebauungsplan festhalten und somit keine Straße zwischen den Baugebieten zulassen. cheers
Aber wir sollten uns nicht zu früh freuen. Ein Spiel dauert immer 90 Minuten...
Wir sollten trotzdem zu der Bezirksratssitzung gehen und hören, was die wieder aushecken. Der entgültige Beschluss wird dann in der Ratssitzung im Dezember gefällt. Man sollte schon vorher einschätzen, ob noch Aktionen von uns geplant werden müssten...

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Vielen Dank

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24 Artikel BZ vom 30.09.2011 am Di Okt 04, 2011 3:49 pm

Hallo, da ich die BZ nur Online lese, habe ich mal den Text rauskopiert. Siehe unten....

VG
Ayla



Neubürger fürchten: Straße statt Grünstreifen

Bauherren im Roselies-Quartier sind besorgt über eventuelle Verbindung zu bald entstehendem Baugebiet

Von Henning Thobaben

RAUTHEIM. Das Eigenheim steht noch gar nicht. Und dann das: Ein als Grünstreifen geplanter Bereich vor dem geplanten Haus könnte zur Straße werden. Die Neubürger im Roselies-Quartier sind beunruhigt.

Stefan Löhr ist 36 Jahre alt. Es ist das erste Haus, das er in seinem Leben bauen lässt. Er hat in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen gemacht. Eine ist besonders bitter: Bebauungspläne können geändert werden. Genau das fürchtet er zumindest in diesem Fall.

Löhrs Haus entsteht in einer Straße, die eigentlich als Sackgasse geplant wurde. "In so einer Straße bin ich auch groß geworden", erzählt der Familienvater. Ruhe ist für ihn ein wichtiger Standortfaktor.

Jetzt hat die Stadt ihre Pläne für das direkt an das Baugebiet anschließende Baugebiet Roselies-Süd vorgestellt. Beide Baugebiete sollen demnach per Fuß- und Radweg beziehungsweise Feuerwehrzufahrt miteinander verbunden werden.

Doch auf der vergangenen Bezirksratssitzung forderten einige Vertreter: Macht doch gleich eine Straße draus! Die Argumente: Der Möncheweg würde entlastet, ein Zusammenwachsen der Baugebiete würde erreicht und ein im "alten" Baugebiet entstehender Nahversorger wäre direkter anzufahren.

Platz für die Straße böte ein für einen Grünstreifen reserviertes Areal. Dort angrenzend hat Jürgen Bieg mit seiner Familie gebaut. "Wir haben dieses Grundstück unter der Prämisse gekauft, dass es später am Grünstreifen liegt", erzählt er. Entstehe dort eine Straße, würde er klagen.

Löhr sieht die Gefahr, dass aus der kleinen Verbindungsstraße ein vielbefahrener Schleichweg wird. Denn der Möncheweg stößt an seine Grenzen. Auch auf der Rautheimer Straße staut sich oft der Verkehr. Die Problematik dürfte sich in Zukunft weiter verschärfen. Dann könnte der Anreiz wachsen, durch das Neubaugebiet zu fahren.

"Die Verkehrssituation insgesamt ist ein Problem", sagt Frank Täubert, CDU-Spitzenkandidat bei der Wahl und Ratsmitglied. Über eine Verbindungsstraße zwischen den Baugebieten sei im Bezirksrat aber nicht entschieden worden. Fakt sei jedoch, dass das Baugebiet am Möncheweg ein Mischgebiet sei.

Die Anwohner haben Unterschriften gegen eine Verbindungsstraße gesammelt. Laut Stadtbaurätin Maren Sommer ist sich die Verwaltung über mögliche negative Folgen einer Verbindungsstraße bewusst. "Die Verwaltung hat vorgeschlagen, das neue Baugebiet wie das erste über den Möncheweg anzubinden", sagt sie. Dem Bezirksrat sei aber eine Prüfung zugesagt worden. Dieser werde vor Satzungsbeschluss über das Ergebnis informiert.

Stefan Löhr zeigt, wo die Verbindungsstraße entstehen könnte. Laut Bebauungsplan soll dort ein Grünstreifen angelegt werden. Auf dem Areal dahinter soll das Baugebiet Roselies-Süd entwickelt werden.

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Das ging ja schneller als erwartet.

Hat von Euch irgendjemand den Artikel gesehen? Könnte einer von Euch den Artikel einscannen und hier reinstellen? Ich bin sehr gespannt, was da geschrieben wurde.

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